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DÜKKAN
Kulturplanungsbüro |
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Kunstausstellung 15.01.2013,
19 Uhr Hera
Büyüktaşçıyan Irem Tok Hera
Büyüktaşçıyan und Irem Tok waren 2011 schon
einmal in München, als sie für das höchst
erfolgreiche Austauschprojekt „art homes“ zusammen
mit einem Künstler, einer Künstlerin vor Ort
Privatwohnungen in Kunsträume verwandelten. Nun kehren
die beiden Istanbulerinnen für drei Monate als Stipendiatinnen
der Villa Waldberta zurück nach München, um ihre
damals geknüpften Kontakte zu intensivieren und neue
Projekte zu starten.
Vortrag In Kooperation mit LMU
Tagung Migrationen
und Mobilität prägten die Kultur- und Kunstgeschichte
des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, wobei
politische Krisen, Diktaturen, Kriege, wirtschaftliche
Not wie auch (künstlerische) Neugier Auslöser für
diese erzwungenen wie freiwilligen Wanderungen waren.
Diese Bewegungen über Ländergrenzen hinweg hatten und
haben großen Einfluss auf die Genese von Kunst, führten
zu Übertragungen wie Wechselwirkungen, aber auch zu
Reaktionen der Abgrenzung. Innerhalb
des Forschungsprojekts „Exil, Migration und
Transfer“ untersucht eine Arbeitsgruppe am Center for
Advanced Studies der Ludwig-Maximilians-Universität München
Modelle der Übertragung, der Aneignung und Ablehnung,
der Reflexion kultureller Differenzen und die Möglichkeiten
künstlerischer Produktivität durch Wanderung. Ziel
dieser Forschungen ist es, Instrumente zur Erschließung
zeit- und länderübergreifender künstlerischer Übertragungsprozesse
zu entwickeln und die systematische Untersuchung des
Kulturtransfers, interkultureller Transmissionsprozesse,
von künstlerischem Exil und Migration zu ermöglichen. Zum Abschluss des einjährigen Forschungsprojekts findet eine interdisziplinäre Tagung statt, die aus Perspektive verschiedener Fächer wie Kunstgeschichte, Literatur-, Film- und Theaterwissenschaft, Soziologie und Kulturwissenschaft Position zu „Migration und künstlerischer Produktion“ bezieht. Die Vorträge werden erörtern, welchen Einfluss Wanderungsbewegungen auf Kunstproduzenten und künstlerische Praktiken haben. In welchem Verhältnis stehen (Stadt)raum und Migration? Kann Migration ein Movens für Künstler sein, sie thematisch oder konzeptuell in ihren Arbeiten beeinflussen? Wie lassen sich Übertragungsprozesse untersuchen? Welches andere Verständnis von (Kunst)Geschichte kann die Akzeptanz horizontaler Verflechtungen zwischen Ländern und Kulturen schaffen? Wie wird in verschiedenen Fachkulturen über Migration und Kunst/Kultur reflektiert? Lassen sich gemeinsame Ansätze herausarbeiten? Wie kann Migration kuratorisch inszeniert und reflektiert werden? Anmeldung
für die Tagung erbeten unter Organisation
der Tagung: Prof. Dr. Burcu Dogramaci (Institut für
Kunstgeschichte der LMU) mit Zuzana Bilova, Hanni
Geiger, Marta Koscielniak, Katrin Nahidi
Mendly
- Performance Installation Lesung
mit Feridun Zaimoglu Ort: Kammerspiele, München (Mitveranstalter) Werkraum Münchner Kammerspiele Hildegardstraße 1, 80539 München Eintitt: EUR 9,-/ ermäßigt EUR 5,- Karten unter www.muenchner-kammerspiele.de oder an der Theaterkasse Maximilianstraße 28, Tel. 089-233 966 00
Veranstalter: Institut für Kunstgeschichte/Center for Advanced Studies/DÜKKAN Kulturplanungsbüro, Ltg.: Prof. Dr. Burcu Dogramaci, Senior Reseacher in Residence am CAS
Das Griechisch-Türkische
Kulturfest im Westpark ist inzwischen zu einer festen
Sommer-Tradition geworden. Es ist beliebt bei Alt und
Jung, und spricht Türken, Griechen und andere Münchner
gleichermaßen an. Auch in diesem Jahr demonstrieren die
Münchner Türken und Griechen mit Tanz, Musik und
kulinarischen Schmankerln, dass ihre Kulturen mehr
verbindet als trennt. Folkloregruppen
präsentieren Tänze aus den verschiedenen Regionen
dieser Länder und laden zum Mittanzen ein. Für die
kleinen Gäste gibt es eine offene Kunstwerkstatt, in
der sie unter fachkundiger Anleitung der Künstlerin Tülay
Akcam die Kunst der „Ebru-Malerei,
des Malens auf dem Wasser, erlernen können. Ab
ca. 21.00 Uhr zeigen wir den Film „Almanya“: Die Tragikomödie
thematisiert die Frage der Heimat und Identität türkischer Gastarbeiter in Deutschland über
mehrere Generationen hinweg. Das Kinodebüt der
Schwestern Yasemin und Nesrin Şamdereli beim Deutschen Filmpreis 2011 die Auszeichnung für
das beste Drehbuch und den Preis in Silber im Wettbewerb
um den besten Film. Deutsche Komödie:
Eine seit drei Generationen in Deutschland lebende türkische
Gastarbeiterfamilie, fährt auf Wunsch des Großvaters
noch einmal gemeinsam in ihre alte Heimat. Die
turbulente Reise nimmt jedoch eine unerwartete Wendung. Regie: Yasemin Samdereli / Buch: Yasemin Samdereli, Nesrin Samdereli,
Deutschland,
2011
Eröffnung: Beteiligte
Künstler/innen Isabel
Haase (Medienkunst) Öffnungszeiten:
27.10 - 13.11.2011 Veranstalter:
DÜKKAN Kulturplanungsbüro
ISTAMBUL ISTANBUL Kunst:
Fotobilder, Vorstellung
des neuen Katalogs und Rückmeldungen erbetet unter: info@duekkan-muenchen.de
Hier sind die
Termine im Einzelnen: Eröffnung der
Austellungen: Dauer und Öffnunszeiten: Abschlussparty:
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